Volker Schnurrbusch: „Schluss mit ideologischer Fixierung auf Elektromobilität– Keine Lösung für das Autoland Deutschland!“

Volker Schnurrbusch, verkehrspolitischer Sprecher der AfD im Schleswig-Holsteinischen Landtag, erklärt zu den Auswirkungen einer einseitig auf Elektromobilität ausgerichteten Verkehrspolitik in Schleswig-Holstein:

„Der momentan auch im schleswig-holsteinischen Landtag vorherrschende Meinung zur Verkehrspolitik fehlt es an Umsetzbarkeit, perspektivischem Denken und realistischem Einschätzungsvermögen. Sie wird von der Mehrheit der Bevölkerung zunehmend kritisch gesehen, Experten aus Industrie und Wissenschaft bemängeln zudem die unzureichende Berücksichtigung und Förderung von alternativen und sofort einsetzbaren Techniken wie die E-Fuel-Technologie, basierend auf synthetischen Kraftstoffen aus Wasserstoff.

Ein einseitig auf Elektromobilität ausgerichtete Verkehrspolitik wird scheitern. Mehr als problematisch ist schon allein der Abbau der benötigten Rohstoffe inklusive der gesundheitlichen Bedingungen der Arbeiter vor Ort, die risikolose Entsorgung der Batterien, die nicht ausreichende Ladeinfrastruktur sowie der jetzt schon deutlich ansteigende Preis für Strom. Selbst bei einem Ziel von 10 Millionen Elektroautos im Jahr 2030 auf deutschen Straßen sind diese bei einem momentanen PKW-Bestand von 48 Millionen immer noch in der Unterzahl.

Wir müssen diese einseitige Fixierung auf die ökologisch fragwürdige und unsichere Batterietechnologie stoppen. Wir werden auf absehbare Zeit einen intelligenten Mix behalten müssen unter Beibehaltung von Verbrennungstechnologien, sei es betrieben mit Benzin, Diesel, Gas, Ethanol oder synthetischen Kraftstoffen.

Wir fordern: Rückkehr zur Vernunft. Eine ideologiefreie und realistische Verkehrspolitik, vielfältig, umsetzbar, umweltfreundlich und zukunftssicher!“

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