Lübeck: Frau Prof. Dr. Schmidtke: Steuergeldverschwenderin?

Die Lübecker CDU Bundestagsabgeordnete Prof. Dr. Claudia Schmidtke hat jüngst öffentlich 500.000 Euro Bundesförderung für ein Lübecker Mikro-Depot begrüßt [1].
 
Der Lübecker AfD Bundestagsbewerber David Jenniches sieht in der Förderung dagegen einen Musterfall von Steuergeldverschwendung.
 
Dazu erklärt David Jenniches: „Frau Schmidtke freut sich über eine angebliche jährliche CO2-Einsparung von 16 Tonnen. Bei einer Nutzungsdauer von 30 Jahren kommt man auf rund 500 Tonnen gespartes CO2. 500.000 Euro für 500 Tonnen. Der Steuerzahler zahlt also pro Tonne eingespartem CO2 1.000 Euro.“
 
„Das Umweltbundesamt behauptet, dass eine Tonne CO2 ca. 205 Euro Schadenskosten verursacht. [2] Wir geben nach dieser Logik also 500.000 Euro aus, um einen Schaden von (500 x 205 Euro) 102.500 Euro zu vermeiden. Frau Schmidtke mag das gut finden. Ich sehe darin dagegen einen Musterfall von Steuergeldverschwendung.“
 
„Steuerhinterzieher werden verfolgt, Steuergeldverschwender bisher nicht. Das muss sich ändern. Dafür setzt sich die AfD ein,“ schließt David Jenniches.
 
[2] Umwelt-Bundesamt Fact-Sheet CO2-Bepreisung in Deutschland, Stand 29. August 2019, S. 4
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