In Gedenken an Manfred Kerbstat (geb. am 11.10.1949) und Hans-Georg Steinhagen (geb. am 28.07.1948)

Die in Grevesmühlen geborenen Arbeitskollegen Kerbstat und Steinhagen machten sich am 12.02.1968 auf den Weg und unternahmen zusammen den Versuch, die Pötenitzer Wiek auf Luftmatratzen zu überqueren.

Bei winterlichen Temperaturen ein Wagnis, das auch so schon gefährlich genug war.

Die Leiche von Manfred Kerbstat wurde am 12.02.1968 von Grenzschützern entdeckt. Er war an Unterkühlung gestorben. Die Leiche von Hans-Georg Steinhagen wurde fünf Tage später entdeckt. Auch er war an Unterkühlung gestorben.

Heute beenden wir unsere Serie zum Gedenken an die Opfer an die innerdeutsche Grenze.

Herbert Muhs, Erich Bebensee, Werner Dobrick, Manfred Kerbstat und Hans-Georg Steinhagen sind fünf Menschen, die aus der Not heraus ein Wagnis eingegangen waren und dabei ihr Leben ließen, so wie insgesamt noch 322 weitere Menschen.

https://www.fu-berlin.de/sites/fsed/Das-DDR-Grenzregime/Biografien-von-Todesopfern/Kerbstat_-Manfred/index.html

https://www.fu-berlin.de/sites/fsed/Das-DDR-Grenzregime/Biografien-von-Todesopfern/Steinhagen_Hans-Georg/index.html

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