Claus Schaffer: „Gewaltexplosion im Fußball muss Konsequenzen haben“

Am 17. Oktober musste ein Fußballspiel im Kreis Ostholstein abgebrochen werden, weil drei Fußballer von Spielern der gegnerischen Mannschaft regelrecht krankenhausreif geprügelt wurden. Bemerkenswert ist, dass die gewalttätigen Spieler aus einer überwiegend aus dem Flüchtlingsmilieu zusammengestellten Fußballmannschaft stammen, die im Rahmen eines Integrationskonzeptes 2020 ins Leben gerufen wurde. Claus Schaffer, innen- und rechtspolitischer Sprecher der AfD im Schleswig-Holsteinischen Landtag, erklärt dazu:

„Gewalt hat im Sport nichts zu suchen, und wer gewalttätig wird, muss aus dem Sport entfernt werden. Dies wird von allen beteiligten Verantwortlichen unisono erklärt. Auch schließen sich der Berichterstattung zufolge Strafverfahren gegen die mutmaßlichen Schläger Alimameh D. und Azamat A. sowie eine sportgerichtliche Bewertung an. Aufhorchen lässt aber eine Bewertung des Trainers der Integrationsmannschaft: ‚Auch ich muss mich fragen, ob ich mir das noch länger antun werde. Die Vorfälle der letzten Wochen lassen mich daran zweifeln, dass das Integrationskonzept bei uns – jedenfalls mit einigen Spielern – aufgeht.‘

Gerade der Amateurfußball gerät in Schleswig-Holstein immer wieder in die Schlagzeilen, wenn es um Gewaltausbrüche von Spielern zumeist mit Migrationshintergrund geht. Seien es Massenschlägereien auf dem Fußballplatz oder bedrohte Schiedsrichter, die unter Polizeischutz den Platz – wie in Lübeck geschehen – verlassen müssen. Der jetzige Vorfall im Kreis Ostholstein ist dabei ein vorläufiger Höhepunkt. Aber er ist zugleich auch Sinnbild für gescheiterte Integrationsbemühungen einerseits, und andererseits des Versuchs der Medien, nicht über den ‚rosa Elefanten‘ im Raum zu berichten.

Denn während lokale Sportmedien längst die vollen Namen der mutmaßlichen Gewalttäter mit Migrationshintergrund veröffentlicht haben, ist davon in den Landesmedien nichts zu lesen. Einzig die Hinweise auf das Integrationskonzept und der Äußerung des Trainers, wonach dieser die Integrationsbemühung in Teilen als gescheitert betrachte, lassen den Leser erahnen, um wen es sich bei den Tätern handeln könnte. Eine andere Presseveröffentlichung unterlässt ebenfalls jeden Hinweis auf die Herkunft der Schläger und platziert stattdessen zentral ein Bild von einem Schiedsrichter, der einem blonden jungen Mann die rote Karte zeigt. Ein Symbolfoto selbstverständlich, vor allem aber ein Symbol für den verzweifelten Versuch, die Herkunft der Täter zu verschweigen.

Wer derartige Gewalt wirksam verhindern will, darf nicht aus falscher Rücksicht oder politischer Korrektheit die Augen vor den Tätern verschießen. Im vorliegenden Fall müssen wir zudem zur Kenntnis nehmen, dass die Integration bei beiden Schlägern krachend gescheitert ist. Und dies muss zwingend zur Klärung der Frage führen, ob wir solche Menschen in unserem Land dulden wollen, oder ob hier der Aufenthalt auch zum Schutz anderer Vereinsfußballer zu beenden ist. Unsere Position als AfD ist da eindeutig: Wer als Migrant in unserem Land unsere Regeln verletzt, hat das Gastrecht verwirkt und muss unser Land verlassen.“

Weitere Informationen:

 

  • Artikel auf Sportbuzzer.de „Kreisliga Ost: Spielabbruch nach plötzlichen Gewaltattacken in Heringsdorf“ vom 18.10.2021

https://www.sportbuzzer.de/artikel/kreisliga-ost-spielabbruch-nach-plotzlichen-gewaltattacken-in-heringsdorf/

  • Artikel auf Sportbuzzer.de „Der Spielabbruch in Heringsdorf wird ein juristisches Nachspiel bekommen“ vom 18.10.2021

https://www.sportbuzzer.de/artikel/der-spielabbruch-in-heringsdorf-wird-ein-juristisches-nachspiel-bekommen/

  • Artikel auf Fehmarn24.de „Spielabbruch: SG-Spieler erstatten Anzeige“ vom 18.10.2021

https://www.fehmarn24.de/sport/lokalsport-fehmarn/spielabbruch-sg-insel-fehmarn-spieler-erstatten-anzeige-91060204.html

  • Artikel der SHZ „Spielabbruch in Heringsdorf“ vom 18.10.2021

https://www.shz.de/lokales/ostholsteiner-anzeiger/spielabbruch-in-heringsdorf-id34033307.html

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