Lübeck – Privatschulen: Ausweichen vor Multikulti für Besserverdiener?

Laut Frankfurter Allgemeiner Zeitung [1] schicken Eltern immer öfter ihre Kinder auf private Einrichtungen. Dieser Trend ist auch in Lübeck zu beobachten. Im Schuljahr 2013/2014 hatten die Lübecker Schulen in freier Trägerschaft 611 Schüler, im Schuljahr 2019/2020 waren es schon 753 Schüler. [2] Die Schülerzahl an freien Schulen stieg damit um 23%. Im gleichen Zeitraum sank die Schülerzahl der öffentlichen Schulen um 1,6%.

Die FAZ nennt eine Reihe von Gründen, warum Eltern ihre Kinder auf Privatschulen schicken. Einer sticht besonders heraus: „der Wunsch nach einer homogeneren Klasse“. Leider sagt die FAZ nicht, was damit genau gemeint ist. Es ist wohl der Wunsch, dass die eigenen Kinder möglichst nicht mit teilweise bildungsfernen, der deutschen Sprache nicht oder nur eingeschränkt mächtigen, durch unseren deutschen Vorstellungen fremden, z.T. konfliktträchtigen und gewaltbereiten Wertvorstellungen und Verhaltensweisen der Eltern geprägten Migrantenkindern zur Schule gehen sollen. Vielleicht treibt genau dieses Motiv auch einen Teil der stetig wachsenden Zahl von Lübecker Eltern, die ihre Kinder auf Privatschulen schicken.

Es ist völlig in Ordnung, für seine eigenen Kinder das Beste zu wollen und danach zu handeln. Es ist aber nicht in Ordnung, seine eigenen Kinder durch Privatschulbesuch gegen die Folgen der Masseneinwanderung abzuschirmen und gleichzeitig mit CDU und Grünen die Parteien zu unterstützen, die diese Masseneinwanderung wollen. Das ist unredlich. Und es ist rücksichtslos gegenüber den eigenen Landsleuten mit kleinem Geldbeutel, die ihre Kinder nicht auf Privatschulen schicken können.

Die AfD will gute Schulen für alle, für deutsche Kinder und für die Kinder integrationswilliger Migranten. Damit Integration funktioniert, darf der Migrantenanteil in Stadtvierteln und Schulen nicht zu hoch werden. Und deshalb brauchen wir hier in Lübeck einen Zuzugsstopp.

[1] https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/arm-und-reich/bildung-und-corona-der-grosse-ansturm-auf-die-privatschulen-16898764.html
[2] Schulstatistik der allgemeinbildenden Schulen der Hansestadt Lübeck für das Schuljahr 2013/2014 bzw. 2019/2020. Dabei bleiben unberücksichtigt die Schüler der Paul-Burwick-Schule mit dem Schwerpunkt „geistige Entwicklung“. Der Besuch dieser Schule ist den besonderen Bedürfnissen der Kinder geschuldet und spielt deshalb für die hier gemachten Überlegungen keine Rolle.